Karana Mudra (Karaṇa Mudrā) hand mudra

Karana Mudra

Karaṇa Mudrā

KAH-rah-nah MOO-drah

Energie & Vitalität Element: Luft und Wasser

Karana Mudra (Karaṇa Mudrā) ist ein Hand-Mudra der Kategorie energie & vitalität, geformt mit Zeige- und kleiner Finger nach oben, Daumen hält Mittel- und Ringfinger unten und dem Element Luft und Wasser zugeordnet.

Bei der Karana Mudra zeigen Zeige- und kleiner Finger nach oben, während der Daumen den gebeugten Mittel- und Ringfinger gegen die Handfläche drückt. In der buddhistischen und hinduistischen Ikonografie ist sie eine Geste zum Vertreiben von Hindernissen und negativen Kräften, und die moderne Praxis nutzt sie für die Atmung im Sitzen.

Die Geste

Die Geste
Zeige- und kleiner Finger zeigen gerade nach oben; der Daumen drückt den gebeugten MITTEL- und RINGFINGER gegen die Handfläche (die Fingerspitzen berühren die Daumenspitze nicht).
Finger
Zeige- und kleiner Finger nach oben, Daumen hält Mittel- und Ringfinger unten
Element
Luft und Wasser
Handfläche
nach vorn
Hände
eine oder beide
Haltedauer
einige Atemzüge bis 5 Minuten
Auch genannt
Mudra des Vertreibens

So geht Karana Mudra

  1. Setze dich in den Einfachen Sitz oder stelle dich in die Bergstellung, die Wirbelsäule aufrecht und die Schultern entspannt.
  2. Lege eine oder beide Hände auf etwa Brusthöhe oder auf die Oberschenkel, die Handfläche zeigt nach vorn oder nach oben.
  3. Beuge Mittel- und Ringfinger zur Handfläche.
  4. Lege den Daumen über die gebeugten Mittel- und Ringfinger und drücke sie leicht nach unten.
  5. Strecke Zeige- und kleinen Finger gerade nach oben, entspannt und leicht gespreizt.
  6. Atme einige Atemzüge bis zu 5 Minuten langsam und halte das Handgelenk gerade.
  7. Löse die Geste, indem du die Hand öffnest und ausschüttelst.

Kurzer Check: Kennst du dieses Mudra?

Vorteile

Wann man es nutzt

Nutze sie für einige Atemzüge zu Beginn einer Sitzmeditation oder in der Bergstellung, wenn du eine klare, definierte Geste zur langsamen Atmung wünschst.

Hinweise zur Vorsicht

Leicht zu verwechseln mit

Ausführliche Anleitung (Englisch)

Meaning and tradition

Karana is Sanskrit for action or doing, and the gesture is known as the Mudra of Expelling. In Buddhist and Hindu iconography it appears as a gesture used to ward off evil and expel obstacles, and in some traditions it is shown in dance and ritual as well. In modern popular yoga it is taught as an energy mudra for releasing what is unwanted. It is mainly an iconographic and popularized teaching rather than a gesture described in the classical hatha yoga texts.

Its element association (air and water) comes from the finger map used in modern hasta mudra systems, where the index finger is air and the little finger is water.

How to practice

Sit in Easy Pose or stand in Mountain Pose. Fold the middle and ring fingers into the palm, lay the thumb over them, and point the index and little fingers straight up. Hold the hand at chest height with the palm forward, or rest both hands on the thighs.

Breathe slowly through the nose. Dirga Breath gives a steady rhythm. Hold for a few breaths up to five minutes, then open the hand and shake it out.

Tips and common mistakes

Use light pressure. The thumb holds the two folded fingers; it does not squeeze.

Look at which fingers touch. Unlike Apana Mudra, where the middle and ring fingertips touch the thumb tip, here the thumb presses the folded fingers down and no tips meet. Unlike Prana Mudra, where the ring and little fingertips touch the thumb tip, here the little finger stays straight and points up.

Keep the two raised fingers straight but not rigid, and keep the wrist neutral.

Tradition vs. evidence

Claims that this gesture expels negativity or changes the air and water elements come from a symbolic framework and are not supported by clinical studies. What can be said honestly is that a defined, effortless hand shape gives attention something to settle on and pairs well with slow breathing.

Atmung

Posen

Ehrlicher Hinweis: Für Hand-Mudras gibt es kaum klinische Forschung. Vertretbar ist, dass eine gehaltene Geste ein verlässlicher Anker für die Aufmerksamkeit ist und gut zu langsamer Atmung passt; die traditionellen Aussagen werden hier als Tradition beschrieben, nicht als medizinischer Rat.
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