🤲Illustration folgt baldDie Hände sind an den Handgelenken GEKREUZT, die Handflächen zeigen zum Körper, die rechte Hand liegt vorn; die Daumen sind ineinander VERHAKT und die Finger weit gespreizt wie Flügel. Zuerst am Unterbauch gehalten, dann zur Brust gehoben.
Garuda Mudra
Garuḍa Mudrā
gah-ROO-dah MOO-drah
Energie & VitalitätElement: Luft
Garuda Mudra (Garuḍa Mudrā) ist ein Hand-Mudra der Kategorie energie & vitalität, geformt mit gekreuzte Handgelenke, Daumen verhakt und dem Element Luft zugeordnet.
Bei der Garuda Mudra kreuzen sich die Handgelenke vor dem Körper, die Daumen sind verhakt und die Finger wie Flügel gespreizt. In der Tradition ist sie nach dem göttlichen Adler Garuda benannt und wird genutzt, um Energie und ein Gefühl von Leichtigkeit zu wecken.
Die Geste
Die Geste
Die Hände sind an den Handgelenken GEKREUZT, die Handflächen zeigen zum Körper, die rechte Hand liegt vorn; die Daumen sind ineinander VERHAKT und die Finger weit gespreizt wie Flügel. Zuerst am Unterbauch gehalten, dann zur Brust gehoben.
Finger
gekreuzte Handgelenke, Daumen verhakt
Element
Luft
Handfläche
zum Körper, gekreuzt
Hände
beide
Haltedauer
5–10 Atemzüge pro Position
Auch genannt
Adler-Mudra
So geht Garuda Mudra
Setze dich in den Leichten Sitz mit aufrechter Wirbelsäule oder stelle dich in den Adler, wenn das Gleichgewicht es erlaubt.
Führe beide Hände vor den Unterbauch, die Handflächen zeigen zum Körper.
Kreuze die Handgelenke, die rechte Hand liegt vorn, sodass das rechte Handgelenk über dem linken ruht.
Hake die Daumen ineinander und spreize dann alle anderen Finger weit wie die Flügel eines Vogels.
Halte die Hände 5 bis 10 Atemzüge am Unterbauch, die Handgelenke weich und die Ellbogen entspannt.
Hebe die gekreuzten Hände langsam zur Brust und halte weitere 5 bis 10 Atemzüge, die Handflächen zeigen weiterhin zum Körper.
Senke die Hände, schüttle sie aus und lege sie auf die Oberschenkel.
Kurzer Check: Kennst du dieses Mudra?
Vorteile
Traditionell genutzt, um die Kraft und Leichtigkeit Garudas, des Adlers der hinduistischen Mythologie, wachzurufen.
Sie soll das Luftelement und ein Gefühl von Auftrieb in der Brust anregen.
Praktizierende nutzen sie, um die Aufmerksamkeit zuerst auf den Unterbauch und dann auf die Brust zu lenken.
Passt als körperlicher Impuls gut zu belebenden Atemübungen.
Die weit gespreizten Finger geben den Händen einen klaren Sinnesfokus.
Wann man es nutzt
Nutze sie in der Meditation im Sitzen, zusammen mit einer belebenden Atemübung oder als Handbegleiter bei der Arbeit am Adler.
Hinweise zur Vorsicht
Kreuze die Handgelenke nicht gewaltsam fest; brich ab, wenn du Belastung in Handgelenken, Daumen oder Unterarmen spürst.
Menschen mit Handgelenks- oder Daumengelenkbeschwerden, etwa Arthritis oder Karpaltunnelsyndrom, sollten sie leicht halten oder weglassen.
Wenn du sie mit schneller Atmung wie Bhastrika verbindest, brich ab, falls dir schwindlig wird.
Garuda is the great eagle of Hindu and Buddhist myth, the mount of Vishnu, and a symbol of speed, strength, and freedom. The name is sometimes translated as “devourer,” and the crossed-wrist shape resembles a bird with its wings spread. The mudra is a popular hand-gesture practice taught in modern yoga, with roots in the broader tradition of mudras named after deities and animals. Its element is air, tied to the index finger. Tradition says it is also associated with lightness and mobility, which echoes the bird itself.
How to practice
Sit in Easy Pose with a tall spine, or use it as a hand companion when you work on Eagle Pose. Cross the wrists in front of the lower belly with the palms toward the body and the right hand in front. Lock the thumbs together and spread the remaining fingers wide. Hold for 5 to 10 breaths, then slowly raise the hands to chest height and hold again for 5 to 10 breaths. Breathe with Dirga Breath for a calm hold, or with Bhastrika Breath only if you are experienced and comfortable with it. Lower the hands and shake them out.
Tips and common mistakes
This gesture is defined by crossed wrists, interlocked thumbs, and spread fingers, with the palms facing the body.
Unlike Ganesha Mudra, where the fingers are bent and hooked into each other with one palm facing out, here the wrists cross, the thumbs lock, and the fingers fan out wide and straight.
Unlike Shankh Mudra, where the right fingers wrap around the left thumb to form a closed conch shape, here the hands are open, the fingers are spread, and only the thumbs interlock.
Keep the fingers spread but not rigid. Spreading hard can cramp the hand. Keep the shoulders down rather than lifting the elbows.
If crossing the wrists feels tight, loosen the cross and let the hands hover closer together.
Tradition vs. evidence
There is little clinical research on mudras, and none specific to this one. What is defensible is that the spread-finger shape and crossed wrists give attention a clear physical anchor, and the two hand positions give a simple structure to a breath count. The links to lightness, strength, and air are traditional symbolism.
Ehrlicher Hinweis: Für Hand-Mudras gibt es kaum klinische Forschung. Vertretbar ist, dass eine gehaltene Geste ein verlässlicher Anker für die Aufmerksamkeit ist und gut zu langsamer Atmung passt; die traditionellen Aussagen werden hier als Tradition beschrieben, nicht als medizinischer Rat.