Eine Yoga-Praxis zu beginnen kann sich mit Hunderten von Posennamen – viele davon auf Sanskrit – überwältigend anfühlen. Die gute Nachricht? Du brauchst nur eine Handvoll grundlegender Posen, um eine solide Praxis aufzubauen. Hier sind die 10 besten Yoga-Posen für Anfänger.
1. Bergpose (Tadasana)
Die Bergpose ist das Fundament aller Stehposen. Stehe aufrecht mit zusammengestellten Füßen, gleichmäßig verteiltem Gewicht und Armen an den Seiten. Sie lehrt Körperbewusstsein und korrekte Ausrichtung, die in jede andere Pose einfließt.
2. Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)
Der Herabschauende Hund ist eine der bekanntesten Yoga-Posen. Aus dem Vierfüßlerstand hebe Hüften nach oben und hinten, um ein umgekehrtes V zu bilden. Er dehnt die Oberschenkelrückseite, Waden und Schultern und stärkt gleichzeitig den Oberkörper.
3. Krieger I (Virabhadrasana I)
Krieger I stärkt die Beine und öffnet die Hüften. Tritt einen Fuß nach hinten in eine Ausfallschrittposition, drehe den hinteren Fuß leicht aus und hebe beide Arme über den Kopf. Halte 5–8 Atemzüge pro Seite.
4. Krieger II (Virabhadrasana II)
Aus Krieger I öffne Hüften und Arme zur Seite, um in Krieger II zu gelangen. Das vordere Knie beugt sich über dem Knöchel, während die Arme parallel zum Boden ausgestreckt sind. Blicke über die vorderen Fingerspitzen.
5. Baumpose (Vrikshasana)
Die Baumpose ist die perfekte Einführung in Gleichgewichtsposen. Stehe auf einem Bein und platziere die Fußsohle des anderen Fußes an der inneren Oberschenkelseite oder Wade (niemals am Knie). Beginne mit den Händen im Herzbereich, bevor du sie über den Kopf hebst.
6. Kindpose (Balasana)
Die Kindpose ist deine bevorzugte Erholungspose. Knie mit breiten Knien, setze dich auf die Fersen und beuge dich mit ausgestreckten Armen nach vorne. Kehre zu dieser Pose jederzeit zurück, wenn du während der Stunde eine Pause brauchst.
7. Kobra-Pose (Bhujangasana)
Die Kobra-Pose stärkt sanft den Rücken. Liege mit dem Gesicht nach unten, platziere die Hände unter den Schultern und drücke dich hoch, während die Hüften am Boden bleiben. Hebe nur so weit, wie es angenehm ist – selbst eine leichte Erhebung bringt Vorteile.
8. Katze-Kuh-Pose (Marjaryasana-Bitilasana)
Katze-Kuh ist eine sanfte Aufwärmübung, die die gesamte Wirbelsäule mobilisiert. Im Vierfüßlerstand wechsle mit jedem Atemzug zwischen dem Hohlkreuz (Kuh) und dem Rundrücken (Katze) ab. Bewege dich langsam und achtsam.
9. Dreieck-Pose (Trikonasana)
Die Dreieck-Pose dehnt die Seiten des Körpers und stärkt die Beine. Aus einem breiten Stand strecke eine Hand in Richtung Schienbein oder Boden, während der andere Arm nach oben zeigt.
10. Totenpose (Savasana)
Jede Praxis endet mit der Totenpose. Liege flach auf dem Rücken, schließe die Augen und entspanne jeden Muskel. Obwohl sie einfach aussieht, betrachten viele Yogis Savasana als die wichtigste Pose für die Integration der Praxisvorteile.
Tipps für Yoga-Anfänger
- Langsam anfangen: Halte jede Pose 3–5 Atemzüge lang und steigere dich schrittweise.
- Auf deinen Körper hören: Leichtes Unbehagen ist normal; scharfer Schmerz nicht.
- Hilfsmittel nutzen: Blöcke, Gurte und Decken machen Posen zugänglicher.
- Regelmäßig üben: Selbst 10–15 Minuten täglich sind besser als eine lange Einheit pro Woche.
- Die Sanskrit-Namen lernen: Das Verstehen von Posennamen hilft dir, jede Klasse zu verfolgen. Probiere yoga-bits um alle 68 Sanskrit-Posennamen durch ein lustiges Zuordnungsspiel zu lernen.
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