🤲Illustration folgt baldDie Zeigefingerspitzen berühren sich und zeigen nach UNTEN, die Daumenspitzen berühren sich und zeigen nach OBEN und bilden eine Raute; Mittel-, Ring- und kleine Finger sind dahinter VERSCHRÄNKT. Unterhalb des Nabels gehalten.
Yoni Mudra
Yoni Mudrā
YOH-nee MOO-drah
Meditation & FokusElement: Erde + Wasser
Yoni Mudra (Yoni Mudrā) ist ein Hand-Mudra der Kategorie meditation & fokus, geformt mit Raute: Zeigefingerspitzen nach unten, Daumenspitzen nach oben und dem Element Erde + Wasser zugeordnet.
Die Yoni Mudra bildet eine Raute, bei der sich die Zeigefingerspitzen berühren und nach unten zeigen, die Daumenspitzen sich berühren und nach oben zeigen und die übrigen Finger dahinter verschränkt sind; sie wird unterhalb des Nabels gehalten. In der Tradition wird sie genutzt, um die Aufmerksamkeit nach innen zu richten.
Die Geste
Die Geste
Die Zeigefingerspitzen berühren sich und zeigen nach UNTEN, die Daumenspitzen berühren sich und zeigen nach OBEN und bilden eine Raute; Mittel-, Ring- und kleine Finger sind dahinter VERSCHRÄNKT. Unterhalb des Nabels gehalten.
Finger
Raute: Zeigefingerspitzen nach unten, Daumenspitzen nach oben
Element
Erde + Wasser
Handfläche
zum Körper
Hände
beide
Haltedauer
5–15 Minuten
Auch genannt
Mudra des Schoßes, Ursprungs-Mudra
So geht Yoni Mudra
Setze dich in den Leichten Sitz, den Schmetterling oder einen gestützten Sitz, die Wirbelsäule aufrecht und die Schultern entspannt.
Führe beide Hände vor den Unterbauch, unterhalb des Nabels, die Handflächen zeigen zum Körper.
Verschränke Mittel-, Ring- und kleinen Finger beider Hände dahinter, die Handflächen zeigen zum Körper.
Berühre die Spitzen der beiden Zeigefinger miteinander, sie zeigen nach unten zum Boden.
Berühre die Spitzen der beiden Daumen miteinander, sie zeigen nach oben, sodass Daumen und Zeigefinger eine Raute bilden.
Lass die Hände am Unterbauch ruhen und atme 5 bis 15 Minuten langsam durch die Nase, die Schultern weich.
Löse die Mudra, indem du die Finger entflechtest, die Hände ausschüttelst und auf die Oberschenkel legst.
Kurzer Check: Kennst du dieses Mudra?
Vorteile
Traditionell genutzt, um die Aufmerksamkeit nach innen zu ziehen und äußere Ablenkungen zu beruhigen.
Sie soll Praktizierende mit einem Gefühl für Quelle oder Ursprung verbinden, wie ihr Name sagt.
Sie soll Erde und Wasser verbinden, die mit Beständigkeit und Ruhe assoziiert werden.
Praktizierende nutzen sie als Handhaltung für nach innen gerichtete Meditation.
Der Kontakt am Unterbauch gibt einen körperlichen Impuls für die Bauchatmung.
Wann man es nutzt
Nutze sie bei der Meditation im Sitzen, nach der Kindhaltung oder bei einer ruhigen, nach innen gerichteten Atemübung.
Hinweise zur Vorsicht
Halte die Verschränkung locker; festes Greifen kann Finger und Handgelenke belasten.
Wenn du schwanger bist oder Beschwerden im Unterbauch hast, lege die Hände nur leicht auf oder weiter unten vor die Oberschenkel, statt zu drücken.
Brich ab, wenn Ellbogen oder Schultern ermüden; lass die Unterarme auf den Oberschenkeln ruhen.
Yoni is Sanskrit for “source,” “womb,” or “origin.” The name also refers to the feminine creative principle in Hindu tradition, and the diamond shape of the hands is a symbol of it. There are two uses of the name. In classical hatha and tantric texts, Yoni Mudra often refers to a technique in which the fingers close the ears, eyes, nose, and mouth to turn attention inward. The diamond hand shape described here is the popular, modern version. Tradition associates it with the earth and water elements, steadiness and calm, because it is held low in the body, below the navel.
How to practice
Sit in Easy Pose or Butterfly Pose, or try it after resting in Child’s Pose. Bring the hands to the lower belly, interlace the middle, ring, and little fingers behind, touch the index fingertips pointing down, and touch the thumb tips pointing up to form a diamond. Breathe with Dirga Breath, a slow three-part breath, or with Chandra Bhedana, a left-nostril breath considered calming in tradition. Hold for 5 to 15 minutes, then unlace the fingers and rest the hands.
Tips and common mistakes
The distinctive feature is the diamond: index tips touch and point down, thumb tips touch and point up, and the other three fingers interlace behind. The hands are held low, below the navel, with the palms toward the body.
Unlike Hakini Mudra, where the fingertips of one hand touch their partners on the other hand, the hands are held at the brow or chest, and the fingers do not interlace, here the middle, ring, and little fingers interlace and the hands rest low.
Unlike Uttarabodhi Mudra, where the index fingers point up together, the thumbs point down or cross, and the hands are held at or above the chest, here the index fingers point down, the thumbs point up, and the hands are low.
Keep the diamond open so the tips touch lightly, and keep the shoulders down and the forearms supported.
Tradition vs. evidence
Mudras have little clinical research behind them, and none supports the claims about source or origin energy for this one. What is defensible is that the low, symmetrical hand position can anchor attention at the belly and support slow breathing. The symbolic meanings are traditional.
Ehrlicher Hinweis: Für Hand-Mudras gibt es kaum klinische Forschung. Vertretbar ist, dass eine gehaltene Geste ein verlässlicher Anker für die Aufmerksamkeit ist und gut zu langsamer Atmung passt; die traditionellen Aussagen werden hier als Tradition beschrieben, nicht als medizinischer Rat.