Anjali Mudra

Añjali Mudrā

AHN-jah-lee MOO-drah

Hingabe Element: Gleichgewicht aller fünf Elemente

Anjali Mudra (Añjali Mudrā) ist ein Hand-Mudra der Kategorie hingabe, geformt mit ganze Hände und dem Element Gleichgewicht aller fünf Elemente zugeordnet.

Bei der Anjali Mudra werden die Handflächen in der Mitte der Brust zusammengedrückt, die Finger zeigen nach oben. Viele Traditionen nutzen sie zur Begrüßung, als Ehrerbietung oder um Anfang und Ende einer Praxis zu markieren.

Die Geste

Die Geste
Die Handflächen werden gleichmäßig vor dem Brustbein zusammengedrückt, die Finger liegen zusammen und zeigen gerade nach oben, die Daumen ruhen leicht an der Brust, die Ellbogen sind entspannt und leicht nach außen.
Finger
ganze Hände
Element
Gleichgewicht aller fünf Elemente
Handfläche
Handflächen aneinander, senkrecht
Hände
beide
Haltedauer
einige Atemzüge bis 5 Minuten
Auch genannt
Gebets-Mudra, Namaste-Mudra

So geht Anjali Mudra

  1. Sitze aufrecht in einer bequemen Haltung oder stelle dich in den Berg, der Scheitel streckt sich nach oben und die Schultern sinken weg von den Ohren.
  2. Führe beide Hände vor die Brust, die Handflächen zeigen zueinander, die Ellbogen sind entspannt und leicht zur Seite gerichtet.
  3. Drücke die Handflächen gleichmäßig aneinander, die Finger liegen zusammen und zeigen gerade nach oben, sodass die Hände eine senkrechte Ebene bilden.
  4. Lege die Daumen leicht an das Brustbein, in der Mitte des Sternums.
  5. Atme einige Atemzüge oder bis zu fünf Minuten langsam durch die Nase und halte den Druck zwischen den Handflächen leicht und gleichmäßig.
  6. Löse die Haltung, indem du die Hände langsam trennst und auf die Oberschenkel oder neben den Körper legst.

Kurzer Check: Kennst du dieses Mudra?

Vorteile

Wann man es nutzt

Nutze sie, um eine Praxis zu eröffnen oder zu beenden, beim Singen oder als Pause im Stand im Berg oder im Baum.

Hinweise zur Vorsicht

Leicht zu verwechseln mit

Ausführliche Anleitung (Englisch)

Meaning and tradition

Añjali comes from the Sanskrit root añj, “to honor” or “to anoint,” and refers to the cupped or joined hands offered in greeting or reverence. Mudrā means “seal” or “gesture.” The gesture is very old and appears across Indian religious life, in Hindu and Buddhist devotion, and in everyday greetings. It is not tied to a single finger-element pairing. Instead, tradition reads it as the meeting of both hands, and so of left and right, as a balance of all five elements.

How to practice

Sit in Easy Pose, or stand in Mountain Pose with your feet grounded. Lift both hands in front of your chest, palms facing each other, and press them together evenly. The fingers point straight up, the thumbs rest against the sternum, and the elbows stay relaxed and slightly out. Breathe slowly for a few breaths, or up to five minutes. Anjali pairs well with a steady Dirga Breath or with chanting Om Breath. You can also hold it as a quiet pause in Tree Pose, where the joined hands give you a steady point for the eyes and mind. To finish, separate the hands slowly and let them rest.

Tips and common mistakes

Tradition vs. evidence

Tradition holds that joining the palms centers the mind and shows respect, and those meanings are cultural and symbolic. There is little clinical research on hand mudras. What you can defend is simpler: a symmetrical, deliberate posture is a clear ritual cue and a steady anchor for attention, especially when paired with slow breathing.

Atmung

Posen

Ehrlicher Hinweis: Für Hand-Mudras gibt es kaum klinische Forschung. Vertretbar ist, dass eine gehaltene Geste ein verlässlicher Anker für die Aufmerksamkeit ist und gut zu langsamer Atmung passt; die traditionellen Aussagen werden hier als Tradition beschrieben, nicht als medizinischer Rat.
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