🤲Illustration folgt baldDie Hand ist neben dem Knie oder an der Hüfte GESENKT, der Arm gestreckt, die Handfläche zeigt nach vorn und außen, die Finger liegen zusammen und zeigen nach UNTEN. Oft zusammen mit der Abhaya Mudra an der anderen Hand.
Varada Mudra
Varada Mudrā
VAH-rah-dah MOO-drah
HingabeElement: Gleichgewicht aller fünf Elemente
Varada Mudra (Varada Mudrā) ist ein Hand-Mudra der Kategorie hingabe, geformt mit offene Handfläche, gesenkt und dem Element Gleichgewicht aller fünf Elemente zugeordnet.
Die Varada Mudra ist eine gesenkte offene Hand, die Handfläche zeigt nach außen und die Finger nach unten, die Geste des Gebens. Die buddhistische und hinduistische Tradition nutzt sie, um Großzügigkeit, Mitgefühl und das Gewähren von Gaben auszudrücken.
Die Geste
Die Geste
Die Hand ist neben dem Knie oder an der Hüfte GESENKT, der Arm gestreckt, die Handfläche zeigt nach vorn und außen, die Finger liegen zusammen und zeigen nach UNTEN. Oft zusammen mit der Abhaya Mudra an der anderen Hand.
Finger
offene Handfläche, gesenkt
Element
Gleichgewicht aller fünf Elemente
Handfläche
nach vorn, Finger nach unten
Hände
links (oder beliebig)
Haltedauer
einige Atemzüge bis 5 Minuten
Auch genannt
Mudra der Großzügigkeit, Gabenspendende Mudra
So geht Varada Mudra
Setze dich in den Leichten Sitz mit aufrechter Wirbelsäule oder stelle dich in den Berg mit hüftbreit stehenden Füßen und lass die Schultern sinken.
Strecke den linken Arm seitlich am Körper nach unten, der Ellbogen ist weich gestreckt und die Hand neben Knie oder Hüfte.
Drehe die linke Handfläche nach vorn und außen, vom Körper weg, die Finger liegen zusammen und zeigen nach unten zum Boden.
Lass den Daumen entspannt neben dem Zeigefinger liegen, das Handgelenk in einer Linie mit dem Unterarm und die Finger weich statt steif.
Lege die rechte Hand auf den rechten Oberschenkel oder hebe sie vor die Schulter wie bei der Abhaya Mudra, wenn du die traditionelle Paarung magst.
Atme einige Atemzüge bis zu fünf Minuten langsam und gleichmäßig und lass jedes Ausatmen sich anfühlen, als würdest du etwas nach außen schenken.
Löse die Mudra, indem du den Arm zurückführst, die Handflächen aneinander reibst und beide Hände auf die Knie legst.
Kurzer Check: Kennst du dieses Mudra?
Vorteile
Traditionell genutzt, um Großzügigkeit und das Gewähren von Segen auszudrücken.
Sie soll eine Haltung des Gebens und des Mitgefühls für andere fördern.
Praktizierende nutzen sie als Haltungsimpuls für Offenheit in der Meditation im Sitzen oder in der Praxis im Stand.
Gibt der Aufmerksamkeit einen einfachen Anker, wenn sie mit langsamer, gleichmäßiger Atmung verbunden wird.
Eine wiedererkennbare Form aus der sakralen Kunst, die manche als Verbindung der Praxis zu ihrer Tradition erleben.
Wann man es nutzt
Nutze sie am Ende einer Praxis im Sitzen als abschließende Geste der Dankbarkeit oder bei einer Meditation im Stand im Berg.
Hinweise zur Vorsicht
Halte den Arm nicht so lange gestreckt, dass Schulter oder Nacken sich verspannen; lege die Hand auf den Oberschenkel, wenn sie ermüdet.
Halte Ellbogen und Handgelenk weich; brich ab, wenn du Belastung in den Gelenken oder Taubheit in den Fingern spürst.
Menschen mit Schulterverletzungen sollten die Hand nah am Oberschenkel halten, statt sie auszustrecken.
Varada comes from the Sanskrit vara, meaning “boon,” “gift,” or “choice,” and da, “giving,” so the name is roughly “boon-giving.” It is best known from Buddhist and Hindu sacred art, where statues of the Buddha, bodhisattvas, and deities often show one hand lowered with the open palm turned outward. In that iconography it signals charity, compassion, and the granting of wishes. It is mainly an iconographic and devotional gesture rather than a hatha yoga technique, and modern practice borrows it for meditation. Because the whole open hand is used, the tradition does not assign it to a single finger and element; the five fingers together are said to represent a balance of all five elements.
How to practice
Sit in Easy Pose with a tall spine, or stand in Mountain Pose. Let the left arm hang beside the knee or hip, then turn the palm forward and out with the fingers together and pointing down. The right hand can rest on the thigh or be raised in the traditional pairing described below. Keep the shoulders low and the neck long. Breathe with Dirga Breath, a slow three-part breath, or with Sama Vritti, equal-length inhales and exhales. Hold for a few breaths up to five minutes, then release the arm and rest the hands.
Tips and common mistakes
Palm direction and finger direction are what define this gesture. The palm faces forward, away from you, and the fingers point down. Do not turn the palm toward the thigh or the floor.
Unlike Abhaya Mudra, where the hand is raised at shoulder height with the palm facing out and the fingers pointing up, Varada has the arm lowered and the fingers pointing down. The two are often shown together, Abhaya on one side and Varada on the other.
Keep the fingers together and relaxed, not splayed or rigid, and keep the wrist in line with the forearm instead of bent back. Avoid locking the elbow or lifting the shoulder toward the ear.
If the extended arm tires, rest the back of the hand against the thigh. The gesture should feel like a calm offering, not a held effort.
Tradition vs. evidence
There is little clinical research on mudras, and none specific to Varada. What is defensible is that a deliberate, open posture of the hand can act as an attention anchor and a ritual cue, especially when paired with slow breathing. The associations with generosity and boons are traditional and symbolic, so treat them as meaning rather than as a measured effect.
Ehrlicher Hinweis: Für Hand-Mudras gibt es kaum klinische Forschung. Vertretbar ist, dass eine gehaltene Geste ein verlässlicher Anker für die Aufmerksamkeit ist und gut zu langsamer Atmung passt; die traditionellen Aussagen werden hier als Tradition beschrieben, nicht als medizinischer Rat.